Torchwood 02: Wächter der Grenze von Dan Abnett

Reihe: 
 (Band 2)

Originaltitel: 
Torchwood: Border Princes
Verlag: 
Cross Cult
Erscheinungsjahr: 
2011
ISBN: 
978-3941248595
Seiten: 
366

Das Torchwood-Team sieht sich wieder einmal mit dem Ende der Welt konfrontiert. Das Amok schickt seine Wellen über Cardiff aus und treibt reihenweise Menschen in den Wahnsinn. Dazu hat sich ein seltsames Metallwesen im Garten eines Rentners einquartiert und auch ein mysteriöser Trickbetrüger weckt das Interesse der Sondereinheit.

Als wäre das alles noch nicht genug, meldet plötzlich ein uraltes Warnsystem, dass große Gefahren bevorstehen. Selbst Captain Jack Harkness fürchtet sich vor der unbekannten Bedrohung. Er und sein Team müssen wieder einmal ihr Bestes geben, um die Welt und sich selbst zu retten.

Ich lese Torchwood-Bücher, um neue Abenteuer mit Jack Harkness, Gwen Cooper, Toshiko Sato, Owen Harper und Ianto Jones erleben zu können, obwohl die TV-Serie wohl momentan auf Eis gelegt ist. Zudem spielt das Buch während der ersten TV-Staffel, also zu einer Zeit, als die Torchwood-Welt noch in Ordnung war (Fans wissen, was ich meine). Für ein Wiedersehen mit alten Bekannten ist “Torchwood - Wächter der Grenze” bestens geeignet, auch wenn ich finde, dass Abnett die Charaktere nicht ganz so gut trifft wie Peter Anghelides im ersten Torchwood-Roman.

Dafür ist dieser zweite Band von der Story her spannender. Ständig passiert etwas und es ist sehr unterhaltsam den verschiedenen Storylines zu folgen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: diverse Aliens, schräge außerirdische Technologien, sich überlappende Zeitebenen und und und. Tatsächlich ist vielleicht etwas zu viel Story in dieses doch nicht so dicke Buch gepackt. Einige Handlungsstränge scheinen etwas ins Leere zu laufen, nicht alle tragen am Ende zur Lösung des “Haupträtsels” bei.

Das “Haupträtsel” selbst fand ich denn auch ein bisschen seltsam. Ich möchte hier nicht zu sehr spoilern, aber trotzdem ein paar Worte dazu verlieren. Dem treuen Torchwood-Fan stellt sich von der ersten Seite dieses Buches eine brennende Frage. Das Warten auf die Antwort trägt sehr zur Steigerung der Spannung bei, ist jedoch auch extrem verwirrend. Ich denke, diese Verwirrung ist es auch, die manchmal das klassische “Torchwood”-Feeling dämpft.

“Wächter der Grenze” ist ein solider Science Fiction - Krimi im Milieu der TV-Serie Torchwood. Das Buch erzählt eine spannende Geschichte, die einige Schwächen aufweist, aber dennoch gut unterhält. Ein netter kleiner Abstecher in die Torchwood-Welt.

Mein Fazit:

Information zur Reihe:

Torchwood

Romane zur erfolgreichen Science-Fiction TV-Serie der BBC. Die Bücher sind in sich abgeschlossen.

01: Ein anderes Leben (Another Life) - Peter Anghelides
02: Wächter der Grenze (Border Princes) - Dan Abnett
03: Langsamer Verfall (Slow Decay) - Andrew Lane
04: Something in the Water - Trevor Baxendale
05: Trace Memory - David Llewellyn
06: The Twilight Streets - Gary Russell
07: Pack Animals - Peter Anghelides
08: SkyPoint - Phil Ford
09: Almost Perfect - James Goss
10: Into the Silence - Sarah Pinborough
11: Bay of the Dead - Mark Morris
12: The House that Jack Built - Guy Adams
13: Risk Assessment - James Goss
14: The Undertaker's Gift - Trevor Baxendale
15: Consequences - Joseph Lidster, James Moran et al.
16: First Born - James Goss
17: Long Time Dead - Sarah Pinborough
18: The Men Who Sold the World - Guy Adams
19: Exodus Code - John und Carole Barrowman

Ich freue mich immer über Fragen und Kommentare! (Spoiler bitte kennzeichnen)

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