Elidor von Alan Garner

Originaltitel: 
Elidor
Verlag: 
Freies Geistesleben
Erscheinungsjahr: 
2004
ISBN: 
978-3772522598
Seiten: 
220

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen die Geschwister Roland, Nicholas, David und Helen, die auf geheimnisvolle Weise durch eine alte Kirche in Manchester in eine fremde Welt geraten. Das fantastische Land Elidor ist in großer Gefahr und hofft auf die Vorstellungskraft der Kinder zur Rettung.

Den Geschwistern gelingt es, die Schätze von Elidor mit zurück in ihre Welt zu nehmen. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn die dunklen Mächte versuchen ihnen zu folgen... Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen. Es werden jedoch ein Fußball, eine Prophezeiung und ein Einhorn noch wichtige Rollen zu spielen haben.

Auf den ersten Blick erinnert das Buch stark an C.S. Lewis' Chroniken von Narnia, auch hier wurden vier Geschwister auserwählt eine Fantasy-Welt zu retten. Alan Garner vermischt die verschiedenen Welten jedoch viel mehr. Ein Großteil der Geschichte spielt in unserer Welt, doch die fremde Welt Elidor ist immer präsent. Dies schafft eine ganz neue Form der Bedrohung und Spannung, weil die Fantasie ständig gegen den Alltag ankämpfen muss.

Elidor ist ein solider Fantasy-Roman für Kinder und Jugendliche. Spannend, fantastisch und schön zu lesen. Die Geschichte steht ganz im Vordergrund, während die Charaktere relativ farblos bleiben. Zudem hätte ich mir ab und zu mehr Hintergrundinformationen zur Welt Elidor und ihrer Geschichte gewünscht. Hier hätten dem Buch ein paar Seiten mehr nicht geschadet. Trotzdem bleibt der Roman gerade für junge Leser ein empfehlenswertes Buch und eignet sich aufgrund seines geringen Umfangs und der spannenden Story sicher auch als Lektüre für “Lesemuffel”.

Mein Fazit:

Ich freue mich immer über Fragen und Kommentare! (Spoiler bitte kennzeichnen)

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