Die Entdeckung des Hugo Cabret von Brian Selznick

Originaltitel: 
The invention of Hugo Cabret
Verlag: 
cbj
Erscheinungsjahr: 
2008
Seiten: 
544

Dieses wirklich außergewöhnliche Jugendbuch ist mir letztens in der Bücherei in die Hände gefallen und hat sofort mein Interesse geweckt. Brian Selznick erzählt die Geschichte des Waisenjungen Hugo nicht nur, er zeichnet sie auch. Der Roman wird immer wieder unterbrochen, von sehr ausdrucksstarken Bleistiftzeichnungen, welche die Geschichte nicht bloß illustrieren, sondern Bild für Bild weitererzählen wie in einem Stummfilm. Das erzeugt eine wunderbare Atmosphäre und passt perfekt zu diesem Buch, dass in den 30er Jahren spielt und auch eine kleine Hommage an die Anfänge der Filmkunst ist.

Hugos Vater entdeckte einst in einem Museum einen kaputten, mechanischen Mann. Hugos größter Wunsch ist es nun, diesen wieder zu reparieren. Die nötigen “Zutaten” dafür stiehlt er an einem Spielzeugstand im Bahnhof, wobei er das Mädchen Isabella kennenlernt. Sie wird zu einer großen Hilfe bei Hugos Unternehmen.

“Die Entdeckung des Hugo Cabret” ist eine interessante Geschichte über den Zauber früher Wunder der Mechanik, über Technik und Fantasie. Das Buch lebt von den Zeichnungen, die obwohl sie “nur” in grau gehalten sind, eine ganz eigene Lebendigkeit entwickeln. Ein etwas anderes Leseerlebnis!

Kleine Info am Rande: das Buch wird von Martin Scorsese verfilmt und wird voraussichtlich Ende 2011 als 3D-Film in die Kinos kommen. Mit dabei sein sollen u.a. Christopher Lee, Jude Law und Sascha Baron Cohen.

Mein Fazit:

Hast du das Buch auch gelesen? Oder überlegst du noch, ob es was für dich wäre? Ich freue mich immer über Fragen und Kommentare! (Spoiler bitte kennzeichnen)

Mich würde auch interessieren, ob jemand weitere Bücher kennt, die auf diese Kombination von Text und Bildergeschichte setzen. Das hat mir sehr gut gefallen.

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